Der Vogelbau

Historie

Erstmalig im Archiv taucht Georg Vogt als Erbauer des Schützenvogels auf und zwar Ende des 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1966 wurde der Vogel erstmals von Fritz Vogt und seit 1992 von seinem Sohn Andreas gebaut. Damit wird eine langjährige Tradition fortgesetzt.

Entstehung des Schützenvogels

Der Schützenvogel

Der Schützenvogel setzt sich aus mehreren Teilen zusammen: dem Rumpf (gefertigt aus einem Stück Holz), den Flügeln (Spanplatte), der Krone (Fichte), dem Zepter (Buche) und dem Apfel (Buche). Die Bauzeit beträgt ca. 2 Tage.

Das Holz

In der Regel wird 1 Jahr lang gelagertes Fichtenholz verwendet. Für den Rumpf ist ein 1 Meter langer Stamm mit einem Durchmesser von 40 cm erforderlich.

Der Rumpf

Der Stamm wird zunächst mit einem Dicktenhobel auf 14 cm abgehobelt. Die äußere Form des Vogels wird mit einer Schablone aufgezeichnet und anschließend mit einer Bandsäge ausgeschnitten. Die Rumpfform wird ebenfalls mit der Bandsäge zugeschnitten und danach mit einem Zieheisen sowie Schleifpapier geglättet. Der Kopf des Vogels wird so geformt, daß er in Richtung Kirchturm (Pfarrkirche) schaut.

Die Einzelteile

Die Krallen des Vogels werden mit Hilfe der Bandsäge ausgeschnitten und mit Schleifpapier geglättet, Zepter und Apfel gedrechselt. Die Flügel werden mit Hilfe einer Schablone auf einer Spanplatte zunächst aufgezeichnet, anschließend ausgeschnitten und mit Schleifpapier geglättet.

Auflagen

Die Auflagen der Behörde können unter https://www.bundesanzeiger.de/ eingesehen werden.